Auf der sogenannten Donopskuppe, einem Berg im Südosten Meiningens, erhebt sich eine markante Ruine über die Stadt. Der 1822 von dem Meininger Geheimrat Georg Karl Wilhelm Philipp von Donop erbaute Wohnturm war bereits zur Zeit seiner Erbauung als künstliche Ruine geplant. Die Fertigstellung des Turmes reiht sich in eine Vielzahl von Bauwerken ein, die in der Blütezeit der Stadt Meiningen entstanden.
Innerhalb weniger Jahre erbaute man nicht nur die künstliche Ruine auf der Donopskuppe, sondern auch zahlreiche Prachtbauten in der Bernhardstraße wie das Hoftheater und die verschiedenen Palais, die noch heute das Bild der ehemaligen Residenzstadt prägen. Auch das Schloss Landsberg am nördlichen Ende Meiningens entstand zu jener Zeit.