Schloss Elisabethenburg gehört als beeindruckendes Beispiel thüringischer Schlossbauten zu den städtebaulichen Wahrzeichen Meiningens. Die ab 1682 entstandene sogenannte Dreiflügelanlage wird zur Stadt hin durch einen Rundbau begrenzt. Dieser ist zugleich der Eingang in den Innenhof des Schlosses.
Herzogin Elisabeth Eleonore, die Frau von Bernhard I. von Sachsen-Meiningen, wurde die Ehre zuteil, die Namensgeberin des Residenzschlosses zu sein. Während im Laufe der Jahrhunderte das Herzogtum Sachsen-Meiningen seinen Sitz im Schloss Elisabethenburg hatte, befindet sich dort heute der Hauptsitz der Meininger Museen sowie das Museumscafé, das Restaurant "Schloss-Stuben“" und das Stadtarchiv.
In dem nachträglich angebauten Rundbau befindet sich seit der Zerstörung des Meininger Rathauses im Jahr 1945 der Verwaltungssitz der Stadt. Zu dem Schlossgelände gehören neben dem weitläufigen Schlosspark auch die ehemalige herzogliche Reithalle, die heute das Theatermuseum beherbergt, und der Marstall.
Die hinter dem Schloss verlaufende Werra begrenzt das Areal. Lohnenswert ist ein Aufstieg zu dem Aussichtspunkt "Diezhäuschen" mit einem weiten Blick über das Schloss und die Stadt.